Abgehoben – wenn Vogelmodels das Weite suchen

Abgehoben – wenn Vogelmodels das Weite suchen

Vogelfotografie läuft fast immer auf Distanz ab. Rückt man den gefiederten Kameraden mit dem Makroobjektiv nah auf die Pelle, heben sie oft schneller ab, als dem Fotografen lieb ist. Es bleiben nur noch bunte Streifen im Bild.

Ich hatte im Beitrag über Vogelfotografie mit einem Makroobjektiv ja bereits beschrieben, wie ich bei der Vogelfotografie momentan vorgehe: Kamera auf ein Stativ stellen und möglichst nah an einer Futterstelle platzieren. “Möglichst nah” bedeutet bei einem 90 Millimeter Makro-Objektiv, dass der Abstand ungefähr zwischen 30 und 100 Zentimeter beträgt. Wie schon erklärt, stören sich viele Vögel nicht daran, dass ihnen eine Kamera vor den Schnabel gesetzt wird. Was aber viele verunsichert, ist das Auslösegeräusch. Sobald der Verschluss abläuft ergreifen sie dermaßen schnell die Flucht, dass nur noch verwischte bunte Gefiederstreifen zu sehen sind.

Einige der “Fluchtbilder” habe ich in einer kleinen Galerie zusammengestellt.

chrib
studierte Technische Biologie und Wissenschaftskommunikation. Er arbeitet als Texter und Fotograf für Unternehmen, Agenturen und Organisationen.

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