Wohnraum schaffen für 2 Milliarden Menschen

Wohnraum schaffen für 2 Milliarden Menschen

Heute Abend war ich für den VDI in Stuttgart zum Fotografieren im Bahnhofsturm. Der renommierte Architekt Werner Sobek hielt im Rahmen der VDI-Veranstaltung “Treff im Turm” einen Vortrag zumThema “Aktivhäuser und Smart Grids”.

Eines machte Werner Sobek unmissverständlich klar: Wir müssen unseren Einsatz an Ressourcen drastisch senken. Er unterlegte seine Forderungen mit Zahlen: 2 Milliarden Menschen auf der Erde sind jünger als 16 Jahre. Sie wachsen jedoch heran und werden in absehbarer Zeit eigenen Wohnraum beanspruchen. Dieser Wohnraum fehlt aktuell. Er muss erst noch geschaffen werden. 2 Milliarden Menschen – das entspricht der Weltbevölkerung zur Zeit der 1930er Jahre. Sobek: “Wir müssen also die Welt von 1930 noch einmal zur bestehenden Welt hinzubauen.”

Das sprengt die Grenzen der Vorstellung. Sobek lieferte schlüssige Fakten, die belegen, dass die entscheidenden Innovationen am Bau in den vergangenen Jahrzehnten nicht zuletzt aus politischen und regulatorischen Gründen ausgeblieben sind. Die Folge: Wir schieben einen großen Berg an Problemen in Sachen Ressourceneffizienz am Bau vor uns her. Alles in allem recht beklemmend, was der international gefragte Experte so alles darlegte.

Prof. Dr. Werner Sobek
Werner Sobek: Deutliche Worte über Bausünden und zum Thema Ressourcenverbrauch am Bau. Die Lösung könnten Smart Grids und vernetzte Häuser bringen. (Sony a7, ISO 1600, Zeiss 1,8/55)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Christoph Bächtle
studierte Technische Biologie und Wissenschaftskommunikation. Er arbeitet als Texter und Fotograf für Unternehmen, Agenturen und Organisationen.

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